Das Thema Mikroplastik gehört aktuell zu den Top-Themen in der Forschung. Wir haben euch erzählt wie wir diese Partikel aus dem Wasser des Rheines isoliert und ausgewertet haben. Auch werdet ihr die davon ausgehende Problematik erkannt haben. Doch wo kommt das Mikroplastik her?

Grundsätzlich muss man Mikroplastik in zwei verschiedene Kategorien einteilen. Diese heißen primäre und sekundäre Mikroplastik. Dabei geht es um die Herkunft der Partikel.

Bei primärer Mikroplastik sind die Kunststoffteile schon bei der Herstellung zwischen 5 mm und 1 µm klein. Sie dienen zum Beispiel als Zwischenprodukt zur Kunststoffteileherstellung, aber auch als Bestandteil von Pflegeprodukten mit schleifender Wirkung (Zahnpasta, Peelings…).

Sekundäre Mikroplastik entsteht aus Makroplastik, also aus allen Kunststoffgegenständen die wir so im Alltag verwenden. Viele davon landen durch Unachtsamkeit früher oder später an Wasserläufen. Im Bild oben seht ihr eine bunte Auswahl von Makroplasik, welche wir gefunden haben. Durch äußere Einflüsse, wie etwa UV-Strahlung oder Kies im Fluss, welches wie eine Mühle wirkt, werden diese nach und nach zerkleinert. Aber auch durch das Waschen von Kleidung und bei der Entsorgung von Lebensmitteln entstehen sie.

Aber warum Mikroplastik vielleicht auch positiv sein könnte erfahrt ihr nächste Woche.