„Seit Öffnung des Freibads Mitte Mai bin ich 200 Kilometer geschwommen“, erläutert Andreas Fath sein Trainingspensum. „Das ist das gleiche Pensum wie vor dem Projekt Rheines Wasser. Da hatte ich auch knapp über 200 Kilometer.“ Bis zu seinem Abflug in die USA wird er noch täglich ins Wasser gehen. „Aber keine harten Trainingseinheiten mehr, denn schwimmen werde ich noch genug die nächsten Tage und Wochen“, fügt er lachend hinzu.

Doch seine Vorbereitung auf den TenneSwim begann nicht erst im Mai. Über die Wintermonate hinweg war er Stammgast im Hallenbad. Dort absolvierte er stets zwischen 10 und 15 Kilometer pro Woche.

Im Freibad in seiner Heimatstadt Haslach wurde ihm zu Ehren eine Bahn auf den Namen „Professor Dr. Andreas-Fath-Bahn“ getauft. Das war die Überraschung für ihn, als er im Sommer 2014 von der Rhein-Durchschwimmung nach Hause zurückkehrte. Der Grund für die Ehrung: 1231 Kilometer war Fath damals den kompletten Rhein abwärts geschwommen und hatte dabei zusammen mit seinem wissenschaftlichen Team Wasserproben gezogen. Diese werden nun mit den Ergebnissen aus dem Tennesee River verglichen werden.