Andreas Fath ist erfolgreicher Leistungsschwimmer und fühlt sich beim Langstreckenschwimmen zuhause. Einige Wettbewerbe wie den „Earl of Pearl“ hat er bereits gewonnen. Aber 1231 Kilometer in 25 Tagesetappen zu schwimmen – das sind im Schnitt rund 50 Kilometer pro Tag – ist eine besondere Herausforderung und bedarf intensiver Vorbereitung. Auf zweifelnde Fragen gibt der 49-jährige eine kurze und klare Antwort: „Ich bin in der Form meines Lebens!“

Seit über einem Jahr bereitet sich Andreas Fath nun mit regelmäßigen Trainingseinheiten auf das Unterfangen vor. Obwohl er im Rhein einen Neoprenanzug tragen wird, trainiert er immer ohne, da der Trainingseffekt dadurch besser ist. In der Freibadsaison im vergangenen Jahr hat er von Mai bis September 300 Kilometer zurückgelegt. Über die Wintermonate war er Stammgast im Hallenbad. Pro Woche à drei bis vier Einheiten legte er dort 10-15 Kilometer zurück. Seitdem die Freibäder diesen Sommer wieder geöffnet haben, hat er aktuell weitere 120 Kilometer zurückgelegt. Die Trainingseinheiten schwanken dabei zwischen 3 und 6 Kilometer, je nach Badebetrieb, Trainingspartner und dem eigenen körperlichen Befinden.

Außerdem geht es einmal die Woche zum Freiwasser-Training in den Rhein bei Altenheim oder den Giffizsee in Offenburg. Langfristiges und regelmäßiges Training ist unabdinglich, um den Körper auf eine Extremleistung wie die Bezwingung des Rheins vorzubereiten.

Fath beim BelastungstestSelbstverständlich ist Andreas Fath gesundheitsbewusst und wird keine zu großen Risiken eingehen, wenn er es sich und seinem Körper nicht zutraut. Um sich nicht nur auf das eigene Gefühl zu verlassen ist ärztlicher Rat zudem sehr wichtig. Bei einem Check-Up wurde er deshalb einer ausführlichen Untersuchung unterzogen. Blutwerte, Blutdruck, Herz, Urin und Haut wurden dabei unter die Lupe genommen. Die erfreuliche Nachricht: Es ist alles im grünen Bereich und somit gibt es aus ärztlicher Sicht keine Bedenken an der Bewältigung der täglichen Schwimmstrecken.

Wer die Gelegenheit bekommt, Andreas Fath noch vor dem Schwimmstart kennenzulernen oder ihn an einem Etappenziel entlang des Rheins zu treffen, wird spätestens dann seine Zweifel über Bord werfen. Von Leidenschaft durchströmt nimmt er die Herausforderung selbstbewusst an und ist siegessicher. „Ich werde den Rhein bezwingen!“


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