Nach einer Übernachtung direkt am Rheinfall führte uns diese Etappe vom schweizerischen Eglisau um 10 Uhr wieder zurück nach Deutschland. Stets mit dabei war der vom Begleiterteam getaufte „Rasende Reporter“, der die Strecke nun zum zweiten Tag mit dem Auto abgefahren ist. Mit vollem Einsatz hat er den schwimmenden Professor verfolgt und bei der Umgehung von Wehren auch mal mit angepackt. Nachdem wir mit der Presse auch schon die eine oder andere negative Erfahrung machen mussten, war das eines von mehreren positiven Beispielen. Besonders bei dieser Etappe waren die vielen Leute, die Andreas über die Etappe verteilt vom Rheinufer oder ihren Balkonen zugejubelt und angefeuert haben sowie ein Schwimmbad, das sogar extra eine Durchsage verlauten ließ.

yayIn Waldshut wurde dann auf dem Rheincampingplatz, dessen Betreiber uns freundlicherweise über Mittag zwei Stellplätze frei zu Verfügung stellten, pausiert. Bis dahin war Andreas wieder super vorangekommen, so konnte es weitergehen, denn diese Etappe war die bisher längste. Etwas weiter war in Laufenburg nochmals ein kleiner, ca. 20-minütiger Ausstieg geplant. Die Bäckerei Hahn hatte eingeladen und eine kleine Auswahl aus ihrem Sortiment bereitgestellt, um die Kräfte für den Schlussspurt an diesem Tag zu stärken.

Währenddessen waren Team Web und Video schon längst in Bad Säckingen angekommen, um nach einer geeigneten Stelle für den Ausstieg zu suchen. Nach wenigen Minuten war die perfekte Location allerdings schon gefunden, direkt an der sagenhaften Holzbrücke. An unseren Teamshirts wurden wir auch direkt erkannt, denn einige Passanten saßen schon gemütlich auf der Treppe und warteten auf die Einkunft von Andreas, allerdings mussten sie sich noch etwas gedulden. Wir standen in ständigem Kontakt mit dem Bootsteam, um über die aktuelle Position informiert zu sein. Wir kümmerten uns wieder um den Aufbau der Pressewand sowie weiterer Werbemittel unserer Partner, während sich immer mehr Leute versammelten. Auch Vertreter des Südkuriers, der Badischen Zeitung und des SWR waren vor Ort. Sie zeigten auch Interesse an uns Studenten und so durften wir für Interviews herhalten. Neben den üblichen Fragen zum Projekt wollten sie z.B. wissen, wie wir zu dem Projekt kamen, was unsere Aufgabenbereiche sind etc.

Nach der Umgehung des Kraftwerks in Bad Säckingen waren Andreas und seine Begleiter quasi schon in Sichtweite, unweit vom geplanten Ausstieg entfernt. Die versammelte Masse wartete schon geduldig auf deren Ankunft, doch leider kam es aufgrund starker Strömungen zu Verzögerungen beim erneuten Einlassen des Kanus. Da sie auf der linksrheinischen Seite zu Land gegangen waren, musste Andreas nun auf wenigen hundert Metern den Rhein in seiner Breite durchqueren. Viele Schaulustige hatten dabei Bedenken, ob er es zum Ausstieg schaffen würde. Doch spätestens als Andreas nach durchqueren der Brücke mit einigen gekonnten Kraulschlägen gegen die Strömung ankämpfte und plötzlich auf der Treppe saß, waren alle Zweifel beseitigt und es herrschte großes Staunen. Eine ältere Dame hatte extra frischen Kaffee gekocht und ein paar Leckereien besorgt und kümmerte sich somit um die Erstversorgung von Andreas, der die Geste dankend annahm.

Als der ganze Rummel abgeflacht war, begann der das Team wieder das alltägliche Abendprogramm, wobei, diesmal nicht ganz alltäglich. Zum Essen hatten wir uns nämliche alle beim Griechen verabredet. Nach einer gelungenen Etappe konnten wir hier bei exzellentem Essen den Abend gebührend ausklingen lassen.


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