Gestärkt aus dem Ruhetag hieß es bei dieser Etappe: Ab nach Karlsruhe.
Ganze 67 Kilometer beträgt diese Etappe und jeder einzelne davon sollte von Andreas Fath beschwommen werden. Die erste Hälfte der Etappe verlief wunderbar. So wie üblich hielt unser verrückter Professor eine gleichmäßige und konstante Geschwindigkeit und legte Kilometer für Kilometer zurück.

Gleichzeitig war diese Etappe aber auch ein regelrechter Krimi. Der Wasserpegel ab der Staustufe Iffezheim war beim Schwimmstart in Kehl immer noch zu hoch, sank aber stetig, was Hoffnung machte die Etappe am selben Tag abschließen zu können.
Doch bei Iffezheim dann die Ernüchterung: Schwimmstopp! Der Wasserpegel hatte sich bis zum Erreichen der Staustufe nicht ausreichend gesenkt und so wurde ein uneingeschränktes Schwimmverbot für die restlichen Kilometer bis Karlsruhe erteilt. Schade, denn der Wasserpegel war lediglich noch 2-3 Zentimeter über dem absoluten Limit. Die Enttäuschung war natürlich bei allen Beteiligten groß.

Nichtsdestotrotz wurde Andreas Fath in Karlsruhe, wenn auch nur auf dem Schiff fahrend, von zahlreichen Wartenden empfangen. Eine Vielzahl von Interviews wurden gegeben und wieder das ein oder andere Autogramm. Am folgenden Tag steigt Andreas Fath, wenn der Wasserpegel es erlaubt, natürlich wieder dort ein, wo er gezwungen wurde abzubrechen, nämlich in Höhe Iffezheim, um die Etappe Kehl – Karlsruhe dann vollständig abzuschließen.

e122Zur Freude aller gab es dafür einen sehr herzlichen Empfang in Karlsruhe durch die Familie Bodendorf und den Tauchclub Muräne. Mit hausgemachtem Gulasch, frischen Spätzle und kaltem, direkt aus dem Fass gezapftem Bier wurde der Rückschlag des Tages gemildert und die Moral des Teams wieder aufgefrischt.
Auf dem Firmengelände der Familie Bodendorf wurden wir herzlich empfangen und mit allem Nötigen versorgt, darunter Stellplätze für die Wohnmobile, Strom und Internetzugang, sowie eine üppige Versorgung sowohl in Form der kleinen Feier am Abend als auch mit Lunch-Paketen für den darauffolgenden Tag. Wir bedanken uns unfassbar herzlich bei den Bodendorfs und dem Tauchclub Muräne für diese Gastfreundlichkeit und sind froh auf unserer langen Reise solche Unterstützer und Menschen zu treffen.

Danke!


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