Endlich Wochenende! Naja zumindest fast, noch eine Etappe steht vor Andreas Fath und seinem Team, bevor der erste richtige Ruhetag auf der Tagesordnung steht. Um 9:45 Uhr stieg Andreas ins Wasser und machte sich auf den Weg nach Kehl. Zuvor gab er an dem herrlichen Morgen allerdings noch ein kleines Interview für das SWR Wetterfernsehen, die den Start und Teile der Etappe verfolgten. Thomas Miltner vom SWR blieb in regen Kontakt mit uns, um die aktuelle Position zu ermitteln. Da wir selbst auch mit ein paar Leuten am Rhein entlang Impressionen einfangen wollten, gab er uns Tipps und Anhaltspunkte, wo gute Stellen sein könnten.

Während wir uns schließlich mit den zwei Wohnmobile auf den Weg direkt zum nächsten Campingplatz machten, fuhren Max, Tami und Windy ein paar Spots entlang des Rheins ab. Leider gab die Landschaft nicht so viel her, sodass sie am Nachmittag bereits zu uns stießen. Da wir vor dem Einrichten unseres Camps für die kommenden zwei Nächte die Mittagspause der Rezeption abwarten mussten, nutzten wir die Zeit für einen Mittagssnack, zu dem wir von Rolf Fath eingeladen wurden. Der Vater von Andreas war seit diesem Morgen mit dabei, um den Aviano zu fahren. Als wir mit ihm über das Projekt sprachen, fiel die Geschichte von Tobi Staiger, der aktuell den ganzen Rhein mit dem Fahrrad abfährt. Als wir nun davon erzählten, hob der Mann am Tisch nebenan plötzlich die Hand und rief: „Das bin ich!“ Tatsächlich, da saß er, die Welt ist eben doch klein. Nachdem wir uns ein wenig unterhalten hatten entschieden wir uns spontan, ein kleines Interview mit ihm zu führen, über seine Reise, seine Beweggründe und Erfahrungen.

Treffen mit Tobi StaigerDanach mussten wir uns auch schon auf die Ankunft von Andreas vorbereiten. Da der Campingplatz direkt am geplanten Ausstieg war, mussten wir nur noch alles nötige zum Rhein tragen und aufbauen. Eine kleine Menschenmenge stand dort bereits und wartete und auch Hansgrohe war vertreten. Nachdem Pressewand etc. aufgebaut waren, sammelten sich immer mehr Fans und Schaulustige, die sich zur bisher größten Menge auf unserem Trip ballten. An einem sonnigen Abend stieg Andreas mit einem strahlenden Lächeln aus dem Wasser und wurde von der versammelten Meute empfangen. Den Wünschen nach Interviews und Autogrammen ging er natürlich auch nach. Obwohl dies einige Zeit in Anspruch nahm, blieb er sehr gelassen, schließlich konnte er sich auf den kommenden Ruhetag freuen.

Am Abend wurde das Team von unserem Fotografen Hubert Braxmaier (braxart) zum Essen und geselligen Beisammensein eingeladen, was wir natürlich dankend annahmen. Ein gelungener Tag fand mit diesem Abend einen gebührenden Abschluss und bildete den Start in einen erholungsreichen Ruhetag.

Bevor wir allerdings eine wohlverdiente Pause einlegen, wollen wir noch einen Dank an die Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen und ihren Schatzmeister Prof. Dr. Heinz Sauerburger aussprechen, deren finanzielle Unterstützung einen großen Beitrag zur Alltagsbewältigung auf unserem Trip beiträgt.


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