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Ein Artikel von:

Carsten Hennig

Veröffentlicht am:

04.08.14

23:05 Uhr

Etappe 7: Spektakuläres Highlight

Um 9.30 Uhr startete die Etappe mit perfektem Wetter für Andreas in Stein am Rhein.
Bis kurz vor dem Rheinfall konnte er schwimmen und kam auch gut voran, sodass er nach guten zwei Stunden den geplanten Ausstiegspunkt erreichte. Nach dem Ausstieg wurde eine Pause eingelegt, um die Energiereserven wieder zu füllen. Wie er den Rheinfall bewältigen werde, wurde in Interviews schon oft gefragt. Natürlich kann man diesen nicht einfach hinunterschwimmen und so ist er die kurze Strecke um den Rheinfall herum wie bereits die Strecke vom Tomasee nach Ilanz mit dem Mountainbike gefahren.

04680Das Team vor Ort regelte währenddessen den Aufbau der Pressewand sowie weiteren Werbemitteln der Partner vor wunderbarer Kulisse direkt vor dem Rheinfall. Zudem wurde eine geeignete Einstiegsstelle für den Fortlauf der Etappe kurz nach den tosenden Wassermassen gefunden und mit den örtlichen Betreibern abgesprochen. Während wir dort auf die Ankunft von Andreas mit seinem Begleiterteam warteten, stattete uns ein Reporter von dem Schaffhausener Radiosender Radio Munot einen kleinen Besuch ab. Nachdem in der vorherigen Etappe Andreas Fath von ihnen interviewt wurde, waren nun die Studenten an der Reihe und beantworteten einige Fragen zu den Hintergründen des Projektes. Unsere Aufbauten genossen bereits große Aufmerksamkeit, aber als Andreas schließlich ankam, wurde die neugierige Menschenmasse nochmal deutlich größer. Neben unseren Kameramännern hatten wir mit Dirk Bornhorst noch einen besonderen Begleiter auf dieser Etappe, der mit seiner Drohne tolle Aufnahmen aus der Luft machen konnte, was weitere Passanten anlockte. Ein kurzes Statement vor einer der wohl schönsten Kulissen auf unserer Tour und Andreas konnte endlich wieder ins Wasser springen. Eine willkommene Abkühlung, da er den Neoprenanzug seit dem Ausstieg nicht ausgezogen hatte und die strahlende Sonne für sehr sommerliche Temperaturen sorgte.

04808_MG_7603-sbld-Auf dem Weg nach Eglisau gab es noch ein paar zu umgehende Hindernisse. Bei der Umgehung eines Stauwehrs ist Andreas in einen Glassplitter getreten und hat eine kleine Schramme davongetragen, was ihn aber nicht weiter am Schwimmen hindern wird. Ein paar Kilometer nach dem Kloster Rheinau befanden sich zwei Schleusen, deren Umgehung jedoch keine Probleme verursachten. Erst bei der dritten musste das Kanu über die Schleuse getragen werden. Das Etappenziel erreichte Andreas dann sogar früher als erwartet, sodass er schon kurz nach 17 Uhr und nicht wie angenommen um 18 Uhr aus dem Wasser steigen konnte.

_MG_7758-sbld-Beim Etappenziel wurde Andreas Fath schon von einem besonderen Gast erwartet. Er hatte das Vorankommen von Andreas stets per GPS verfolgt und ist schließlich mit seinem Elektromobil von Villingen bis nach Eglisau gefahren, um Andreas zu treffen. Über diese Überraschung hat sich das ganze Team sehr gefreut, weil sie auch die Unterstützungsbereitschaft für das Projekt und seine Ziele zeigt.
An dieser Stelle möchten wir also nochmal Grüße nach Villingen senden und uns für den Besuch bedanken.

Beim Abendessen in der Jugendherberge Dachsen im Schloss Laufen neben dem Rheinfall erhielt Andreas Fath als Belohnung für die geschwommen 50 Kilometer dann eine extra Portion Hühnchen.

Nach dieser Etappe möchten wir nochmal Dirk Bornhorst und seinen Begleitern danken, die uns mit dem Boot begleitet und mit der Drohne super Luftaufnahmen zur Verfügung gestellt haben. An dieser Stelle gilt aber auch ein großes Dankeschön an alle, die Rheines Wasser verfolgen, sei es über die Website, Social Media oder sogar den Live Tracker und uns vor Ort besuchen und unterstützen. Wir freuen uns sehr über die tolle Resonanz!

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Rheines Wasser
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