Nachdem Andreas mit dem Erreichen der Nordsee eines der großen Ziele von Rheines Wasser erreicht hatte, war die Erleichterung groß und in allen Gesichtern der Team-Mitglieder zu sehen. Die Urlaubsstimmung kam zwar kurz auf, wurde aber doch wieder recht schnell im Keim erstickt. Schließlich waren wir in Holland und bevor wir auch endlich in unsere Semesterferien aufbrechen konnten, mussten alle wieder nach Hause kommen, das ganze Equipment nach Furtwangen und Schwenningen gebracht sowie die Wohnmobile wieder bei Bürstner abgegeben werden. Um die Abreise etwas flexibler zu gestalten, beschlossen wir die Besatzung der drei Wohnmobile, sodass diese auch getrennt voneinander abreisen konnten.

Den ganzen Nachmittag der letzten Etappe nutzten wir also für die Abreisevorbereitung. Das Analyse-Equipment wurde in den Hansgrohe-Bus geladen, welchen Helga mit nach Schwenningen nahm. Der Argos blieb in Hand der Familie Fath, wobei sich Tim um deren Privatauto kümmerte. Den Aviano konnte dankenswerterweise unser Paddler Martin zurückfahren. Das ganze Video-Equipment musste deshalb in den Ixeo umgeladen werden, da ich mit Johannes und Mario mit diesem nach Furtwangen fuhr. Bei der Umlade-Aktion sind auch zahlreiche Utensilien aufgetaucht, die plötzlich niemandem mehr zuzuordnen waren: Schlafsäcke, Isomatten, Kleidung, Besteckt uvm. Zudem mussten die ganzen Sponsoren-Logos wieder von den Wohnmobilen entfernt und die Wohnmobile geputzt werden. Als all das erledigt war, konnten auch wir noch einen schönen Abend am Strand verbringen und den Erfolg etwas genießen. Die Bar The Pit am Strand nahe des Campingplatzes hat sich hier als absoluter Geheimtipp herauskristallisiert!

Johannes, Mario und ich hatten uns schließlich dazu entschieden, noch einen Tag länger in Hoek van Holland zu verbringen, um dann erholt zurück nach Hause zu fahren. Am Tag darauf spielte das Wetter dann leider nicht mehr mit, sodass der geplante Strandtag doch ins Wasser fiel. Den Sprung in die Nordsee ließen wir uns jedoch nicht nehmen. Der Aviano war bereits morgens losgefahren. Familie Fath, Albiez und Tim machten sich dann am Nachmittag auf den Weg. Auch Hubert war am Mittag schon losgefahren, blieb also der mit Video-Equip bepackte Ixeo samt Besatzung übrig. Um dem Tag dann doch noch etwas Positives abzugewinnen, stapften wir durch den strömenden Regen zur Bar des Vorabends.

8 Uhr, die letzten Studenten brechen ihr Lager ab und machen sich auf den Weg nach Furtwangen. Mit dem Verkehr hatten wir Glück und kamen um 17 Uhr nach einem beinahe-Unfall auf den letzten Kilometern doch noch unbeschadet an. Ein Dank gilt an dieser Stelle noch einmal Bürstner für die Bereitstellung der Wohnmobile. Zwar haben sie die Tortur der letzten Wochen unter Hochbelastung nicht ganz unbeschadet überstanden, aber wir sind alle gesund und in einem Stück wieder angekommen, wunderbar.

Erleichterung, endlich zu Hause, der bitter benötigte Urlaub kann kommen.


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