Rheines Wasser

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Nach dem Rhein nun der Tennessee River

Professor Dr. Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen kann es nicht lassen: Nachdem er im Sommer 2014 den gesamten Rhein in Rekordzeit durchschwommen hat, hat er im Sommer 2017 in den USA den Tennessee River bewältigt. Der zweite "Schimm-Marathon im Dienst der Wissenschaft" von Andreas Fath dauerte vom 27. Juli bis 29. August 2017. Projektname: TenneSwim.

Von den gewonnenen Analysedaten erhoffen sich Andreas Fath und seine Partner von der University of the South in Sewanee interessante Vergleiche zur Untersuchung des Rheins im Rahmen des Projekts Rheines Wasser aus dem Jahr 2014. Entsprechend ist die Bandbreite des Untersuchungsprogramms genauso groß wie bei "Rheines Wasser": Von Basisdaten wie Temperatur, Nitrat- und Phosphorgehalt über Medikamenten- und Hormonrückstände bis zur Verunreinigung mit Mikroplastik wird das Wasser des Tennessee Rivers untersucht werden.

Mit einer Länge von 1.049 Kilometern ist der Tennessee River etwas kürzer als der Rhein mit 1.231, allerdings hat der amerikanische Strom eine deutlich höhere Temperatur und durch die neun Seen, zu denen sich der Fluss weitet, eine wesentlich geringere Fließgeschwindigkeit.

„Als Langstrecken- schwimmer habe ich eine geradezu leidenschaftliche Beziehung zum Wasser entwickelt.“

Im Sommer 2014 hat Professor Dr. Andreas Fath unter dem Projektnamen "Rheines Wasser" seinen ersten, 1.231 Kilometer langen „Schwimm-Marathon im Dienst der Wissenschaft“ erfolgreich hinter sich gebracht – und dies auch noch in der Rekordzeit von 28 Tagen.
Auf den 1.231 Flusskilometern zogen Andreas Fath und sein Team Wasserproben aus dem Rhein: Eine Analyse, die es in dieser Form noch nie gegeben hat.

„Wir haben viele Ergebnisse, die an den vorhandenen stationären Messstationen am Rhein so nicht aufgefallen sind.“

Rheines Wasser